Mehrheit gegen ein Verbot privater Ferienwohnungen

Die Privatvermieter-Portale wehren sich gegen das Berliner Zweckentfremdungsverbot – und versuchen offenbar nun, ihre Position mit Studien und Meinungsumfragen zu untermauern. Nach dem Portal Airbnb hat nun eine zweite Sharing-Plattform eine solche Studie zur Akzeptanz von Home-Sharing in der Bevölkerung vorgelegt.

Demnach sind 67 Prozent der Deutschen gegen das Verbot von privaten Ferienwohnungen. In Berlin tritt jedoch in wenigen Wochen das Zweckentfremdungsverbot voll in Kraft. Denn am 30. April endet die zweijährige Übergangsfrist, in der private Ferienwohnungen ohne entsprechende Genehmigung des Bezirksamts noch toleriert werden.

Damit soll nun Schluss sein. Den Vermietern drohen hohe Strafen, sollten sie erwischt werden – laut Gesetz bis zu 100.000 Euro Geldbußen. Das Sharing-Portal Wimdu will sich das nicht gefallen lassen und kündigt eine Verfassungsklage gegen die Stadt Berlin an, um das Zweckentfremdungsverbot zu Fall zu bringen.

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